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Meine freie deutsche Jugend  -  Rusch, ClaudiaNiveau 3

Meine freie deutsche Jugend

Autor: Rusch, Claudia
Erscheinungsjahr:2003
Verlag:S. Fischer Verlag
Verlagsort:Frankfurt am Main
Seitenzahl:151
Gattung:
Thema:
Sprachniveau: B2
 
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Zum Autor

Claudia Rusch wurde 1971 in Stralsund in der DDR geboren und wuchs auf Rügen auf. Nach einigen Jahren in einem Brandenburger Dorf zog die Familie nach Berlin. Rusch' Mutter war eine enge Freundin der Bürgerrechtskämpfer Robert und Katja Havemann, bei denen sie auch längere Zeit wohnten; so wurde Rusch schon früh mit der Oppositionsbewegung der DDR konfrontiert. Doch ihre Beteiligung in der FDJ sicherte Claudia Rusch ein relativ normales Leben für eine Heranwachsende in der DDR. Nach der Wende studierte sie Germanistik und Romanistik, und wurde anschließend Redakteurin beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Im Jahre 2003 erschien ihr erstes Buch: Meine freie deutsche Jugend, das ein weltweiter Erfolg wurde und 2004 für den Deutschen Bücherpreis nominiert wurde. Das Buch wurde unter anderem ins Schwedische, Französische und Niederländische übersetzt. Im Jahre 2009 folgte dann ihr zweites Buch: Aufbau Ost, gefolgt vonMein Rügenim Jahr darauf. Beide Bücher versammeln autobiographische Texte, die vom Leben vor und nach der Wende handeln.

Zum Inhalt

Die DDR ging unter, aber nicht die Herzen derer, die sich der DDR - in welcher Hinsicht auch immer - verbunden wissen. Claudia Rusch gehört zu diesen 'nicht untergegangenen Herzen'. In knapp 30 kurzen, in sich abgeschlossenen Geschichten erzählt sie - heiter, anekdotisch und doch auch kritisch - von ihrer Kindheit in der DDR. Sie schildert beispielsweise, wie sie als kleines Mädchen unbedingt mit der Fähre nach Schweden fahren oder Französin werden wollte.. Oder sie erzählt von einem kandierten Apfel vom Weihnachtsmarkt und wie sie ihre Großmutter im Dunkeln alleine von der Bushaltestelle abholte. Eher 'harmlose', heitere Geschichten aus dem Alltag wechseln mit ernsthaften Themen ab, wie beispielsweise dem Verdacht, ihre Großmutter könnte einen Stasispitzel sein.. 

                                                                   

Empfohlen


Meine freie deutsche Jugend  -  Rusch, ClaudiaNiveau 3

Meine freie deutsche Jugend

Autor: Rusch, Claudia
Erscheinungsjahr:2003
Verlag:S. Fischer Verlag
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Seitenzahl:151
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Autor: Rusch, Claudia
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Claudia Rusch wurde 1971 in Stralsund in der DDR geboren und wuchs auf Rügen auf. Nach einigen Jahren in einem Brandenburger Dorf zog die Familie nach Berlin. Rusch' Mutter war eine enge Freundin der Bürgerrechtskämpfer Robert und Katja Havemann, bei denen sie auch längere Zeit wohnten; so wurde Rusch schon früh mit der Oppositionsbewegung der DDR konfrontiert. Doch ihre Beteiligung in der FDJ sicherte Claudia Rusch ein relativ normales Leben für eine Heranwachsende in der DDR. Nach der Wende studierte sie Germanistik und Romanistik, und wurde anschließend Redakteurin beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Im Jahre 2003 erschien ihr erstes Buch: Meine freie deutsche Jugend, das ein weltweiter Erfolg wurde und 2004 für den Deutschen Bücherpreis nominiert wurde. Das Buch wurde unter anderem ins Schwedische, Französische und Niederländische übersetzt. Im Jahre 2009 folgte dann ihr zweites Buch: Aufbau Ost, gefolgt vonMein Rügenim Jahr darauf. Beide Bücher versammeln autobiographische Texte, die vom Leben vor und nach der Wende handeln.

Inhalt

Die DDR ging unter, aber nicht die Herzen derer, die sich der DDR - in welcher Hinsicht auch immer - verbunden wissen. Claudia Rusch gehört zu diesen 'nicht untergegangenen Herzen'. In knapp 30 kurzen, in sich abgeschlossenen Geschichten erzählt sie - heiter, anekdotisch und doch auch kritisch - von ihrer Kindheit in der DDR. Sie schildert beispielsweise, wie sie als kleines Mädchen unbedingt mit der Fähre nach Schweden fahren oder Französin werden wollte.. Oder sie erzählt von einem kandierten Apfel vom Weihnachtsmarkt und wie sie ihre Großmutter im Dunkeln alleine von der Bushaltestelle abholte. Eher 'harmlose', heitere Geschichten aus dem Alltag wechseln mit ernsthaften Themen ab, wie beispielsweise dem Verdacht, ihre Großmutter könnte einen Stasispitzel sein..


Schwierigkeitsgrad

Literarisches Niveau: Das Buch ist für Schüler auf Leseniveau 3 sehr geeignet, da es zwar eine gewisse Vertrautheit mit den sozio-politischen Gegebenheiten der DDR voraussetzt, diese aber in Gestalt kurzer, persönlicher Anekdoten vermittelt werden. Das Buch ist nicht sehr umfangreich. Die jeweils nur wenige Seiten langen, in sich geschlossenen Geschichten werden immer aus der Perspektive der Kindheit beziehungsweise Jugend der Autorin erzählt. Schüler erfahren durch dieses Buch sehr viel über das alltägliche Leben in der DDR - auch über die mal subtilen, mal offensichtlichen Zwänge, die das Aufwachsen in einem de facto totalitären Staat mitbringt..

Sprachliches Niveau: Die Sprache im Buch ist für Schüler mit einigermaßen fortgeschrittenen Deutschkenntnissen geeignet. Obwohl das Vokabular, abgesehen von einigen DDR-spezifischen Begriffen und Abkürzungen (FDJ, IM), die den Schülern nicht geläufig sind, für Schüler in der Oberstufe gut zugänglich ist, könnten die eher selten vorkommenden, komplexer konstruierten Sätzen unerfahrene Leser vor Schwierigkeiten stellen. Überwiegend aber sind die Sätze sehr einfach konstruiert.

Didaktische und philologische Analyse

 

Dimensionen

Indikatoren

Hinweise auf komplizierende Faktoren

Allgemeine Voraussetzung (um den Text verstehen zu können)

Bereitschaft

Durch den beschränkten Umfang der Einzelgeschichten, aber vor allem auch wegen der witzigen Situationen und der lockeren, heiteren Art der Präsentation der Anekdoten, werden Schüler den Text bereitwillig lesen.

Interessen

Da die Geschichten aus der Perspektive eines jungen Mädchens bzw. dann einer jungen Heranwachsenden erzählt werden, werden sich alle Schüler, noch mehr aber die Mädchen, angesprochen fühlen. . Leser, die sich für das Alltagsleben in der DDR interessieren, werden das Buch bereitwillig lesen.

Allgemeinkenntnisse

Die Schüler sollten mit der generellen politischen Situation der 1980er-Jahre und dem politischen und kulturellen 'Personal' der DDR bis zum Fall der Mauer schon ein wenig vertraut sein.

Spezifische kulturelle und literarische Kenntnisse

Dem Leser erschließen sich sehr viele Spezifika des Lebens in der DDR kontextuell. Zudem werden einige dieser Spezifika sogar explizit erklärt (wie beispielsweise die Jugendweihe, S. 47). Ein gewisses Vorwissen über zentrale Institutionen, Personen und Produkte (nicht nur) der DDR ist für das Verstehen des Textes jedoch unerlässlich. Es sei empfohlen, die Schüler vor oder während der Lektüre mit geeigneten Erläuterungen/Materialen zu unterstützen.

Fertigkeit bezüglich des Sprachgebrauchs und des literarischen Stils

Vokabular

Das Vokabular stellt Schüler  auf GER-Niveau B2 vor keine größeren Schwierigkeiten. Die Ausdrücke entstammen der Sphäre des Alltags und sind absolut gängig. Schwierigkeiten aber dürften den Schülern die DDR-spezifischen Begrifflichkeiten bereiten.

Satzkonstruktion

Die Sätze sind syntaktisch leicht zu durchdringen und häufig sehr kurz; auch die eher selten vorkommenden längeren Satzgefüge bleiben in ihrer Struktur für die Schüler transparent.

Stil

Die Schüler werden den umgangssprachlichen Stil des Buches zu schätzen wissen. Dennoch ist die Prosa sehr 'gepflegt'. Witz, Ironie und das Anekdotenhafte der Geschichten dürften ein Übriges tun, um die Schüler bei der Stange zu halten.

Fertigkeit bezüglich der literarischen Verfahrensweise

Handlungsdichte

Die einzelnen anekdotischen Geschichten werden nicht durch eine lineare Handlung, sondern durch die Perspektive der heranwachsenden Erzählerin sowie die Thematik (Kindheit/Jugend in der DDR) zusammengehalten.  Es ist weniger die Spannung, die den Reiz der jeweils in sich geschlossenen Geschichten ausmacht, als vielmehr deren witzige und ironische Grundhaltung.

Chronologie

Auch wenn es keinen linearen, in sich geschlossenen Handlungsstrang gibt, so gehorcht die Anordnung der Geschichten doch einer chronologischen Ordnung: Die junge Claudia  reift im Verlauf der einzelnen Geschichten vom Mädchen zur jungen Frau heran. Die thematische Kohärenz - Kindheit/Jugend in der DDR - der biographischen Anekdoten lassen die Schüler stets 'orientiert' sein.

Erzählstränge

Jede Geschichte entwickelt einen eigenständigen, kleinen Erzählstrang, dem die Schüler jeweils gut folgen können. Als übergreifender Erzählstrang oder ordnendes Prinzip lässt sich - denn zu dieser Thematik konvergieren alle Geschichten - eine Art 'Entwicklungs- oder Bildungsgeschichte' der Erzählerin ausmachen.

Perspektiven

Diese dünne, literarisierte Biographie in Form anekdotischer Kindheits- und Jugendepisoden setzt als Erzählsubjekt die 'gereifte' Claudia Rusch als Ich-Erzählerin ein, die mit herzlicher, 'distanzloser' Distanz über ihre Kindheit- und Jugend in der DDR schreibt, dabei jedoch gleichsam den Blick, die Perspektive des Mädchens, das sie war, 'rekonstruiert' und glaubwürdig in Sprache setzt. Die Schüler bekommen über diese ' reflektiert-naive' Perspektive einen gute, 'gewitzten' vom Leben in der ehemaligen DDR.

Bedeutungsschichten

Schüler auf Niveau 3 werden wahrscheinlich keine größeren Schwierigkeiten mit dem adäquaten Verstehen des Textes haben. Die Thematik der Freiheit - Claudias Strickjacke als deren sinnliches Zeichen - wird letztlich aber explizit verhandelt und stellt die Schüler vor keine interpretativen Schwierigkeiten.  Schüler auf Niveau 2 werden wahrscheinlich  - sowohl des Settings als auch der Vielzahl der in sich geschlossenen Geschichten wegen - mit dem allgemeinen Textverstehen Schwierigkeiten haben.

Fertigkeit bezüglich der literarischen Figurengestaltung

Charaktere

Die Hauptfigur des Buches ist das Mädchen Claudia, das vom kleinen Mädchen zur selbstständigen Frau heranwächst. Sie ist die einzige runde Figur; alle anderen - auch Claudias Mutter - bleiben eher flach. Die Schüler können sich sehr gut in die Perspektive der Hauptfigur .hineindenken und sich mit ihr identifizieren, zumal sie durchgehend positiv charakterisiert wird.

Zahl der Figuren

Die Vielzahl der Figuren ist für Schüler relativ unübersichtlich. Neben der Hauptfigur Claudia gibt es sehr viele Nebenfiguren, deren wichtigste die Mutter ist. Diese taucht, zusammen mit einigen wenigen anderen Figuren, dann auch in mehr als nur einer Geschichte auf. Bei diesen 'Geschichten-übergreifenden' Figuren könnten die Schüler Zuordnungsschwierigkeiten haben. 

Verhältnisse

Die Verhältnisse der Figuren zueinander sind, bei der Vielzahl der Personen und Geschichten, erwartungsgemäß mannigfaltig; sie haben jedoch zum einen stets einen Bezug zu den Lebensbereichen einer Heranwachsenden: Mutter-Tochter- und Lehrer-Schüler-Verhältnis, zudem Freundschaft usw. Zum anderen jedoch sind sie dem 'institutionellen Raum' der DDR geschuldet. Diese zu Konflikten 'einladenden' Verhältnisse lassen sich in etwa unter dem Begriffspaar 'Obrigkeit/Norm/Präskription und Abweichung/Verweigerung' fassen.

benutzte Quellen

Rusch, F. (2003): Meine freie deutsche Jugend. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag.

Beatrice de Graaf: De DDR was niet leuk, wij waren leuk, in der niederländischen Tageszeitung Trouw am 6.Juli 2004. Aus dem Online-Archiv der Zeitung: 
http://www.trouw.nl/tr/nl/4324/nieuws/archief/article/detail/
1746909/2004/07/06/De-DDR-was-niet-leuk-wij-waren-leuk.dhtml
 

Dietmar Jacobsen: Rusch-Hour oder Noch einmal über wahres Leben im Falschen. Auf der Webseite TourLiteratur: 

http://www.tour-literatur.de/rezensionen/rusch_jugend.htm 
(Stand: 31.10.2010).

Webseite des Verlages über und Presseinformation zu Claudia Rusch:  

http://www.fischerverlage.de/autor/Claudia_Rusch/14886

http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/117/
Presseinformation_Rusch_2009.pdf       

relevante Quellen

 

Das Zeitzeugen-Portal 89/90 (mit einem Porträt der Autorin) von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: http://www.zeitzeugenportal8990.de
(Stand: 29.10.2010).

Webseite des DDR-Museums in Monnickendam mit vielen, für Schüler leicht zugänglichen Informationen über die Deutsche Demokratische Republik: http://www.fascinatieddr.nl/ddrmuseum
(Stand:28.10.2010).

Verarbeitung und Vertiefung

Meine freie deutsche Jugend  atmet gleichsam DDR, sodass eine didaktische Aufbereitung des Buches die historischen und gesellschaftlichen Umstände  unbedingt zu berücksichtigen und zu erläutern hat. Auf Leseniveau 2 überfordert der historische und sozio-kulturelle Kontext die Schüler. Eine für die Schüler lösbare Aufgabe besteht beispielsweise in der Beantwortung der Frage, bis zu welchem Grade und in welcher Art und Weise sie sich mit der Hauptfigur identifizieren können. Zudem kann gefragt werden, ob sich das Wissen der Schüler über die DDR erweitert hat. . Beide Fragen führen die Schüler in das Setting des Buches ein. Erst auf Niveau 3 kann die eigentliche Thematik des Buches  wirklich profund erarbeitet werden; die Schüler könnten beispielsweise aufgefordert werden, aus einigen der im Buch genannten Produkte, Personen oder Institutionen eine Art fiktiver Museumsausstellung zu entwerfen, die den Besuchern den Alltag in der DDR näherbringt. Auf diesem Niveau sind auch Aufgaben geeignet, die die episodische Erzählstruktur und deren Folge für beispielsweise den Spannungsaufbau oder den Zeitverlauf  zum Gegenstand haben. Die Schüler sollen auf diese Weise Einblicke in die 'Architektur' des Textes erhalten. Sowohl auf Niveau 3 wie auch 4 kann den Schülern eine Motiv-Analyse abverlangt werden; auf Niveau 4 sollte das Motiv zudem auf die allgemeine Thematik des Buches bezogen und in seiner Funktion erkannt werden -so ist  die Strickjacke zum Beispiel das 'sinnliche Zeichen' der Freiheit. Auf diesem Niveau kann auch eine Analyse der Funktion von Ironie und Humor verlangt werden. Aufgaben, zu deren Beantwortung ein Wissen um die historischen und sozio-politischen Gegebenheiten in der DDR voraussetzt werden, sind auf diesem Niveau ebenfalls gut geeignet - so kann man zum Beispiel die Rolle der Bürgerrechtsbewegung in der DDR thematisiert werden. Meine freie deutsche Jugend ist ein ideales Buch, wenn man den Schülern etwas über die DDR beibringen möchte.

erstellt von

Daniel Weiss